70% des Social-Brand-Engagements auf Facebook findet auf lokalen Seiten statt. Was Sie über lokalisiertes Social-Marketing wissen müssen? Erfahren Sie es hier!

Warum jede Multi-Store-Marke eine Strategie für lokalisiertes Social-Marketing benötigt

Social-Media

Der grösste Teil von Handel findet noch immer offline statt. Neben den rund 90 Prozent der Einzelhandelsausgaben, umfasst der Offline-Handel Billionen von Dienstleistungen, die bspw. einen Grossteil des US-BIPs ausmachen. Parallel dazu nutzt die Mehrheit der Verbraucher digitale Medien (d. H. Bewertungen, Suche, soziale Medien), um mit Marken und anderen Personen zu interagieren, weshalb bereits 70% des Social-Brand-Engagements auf lokalen Seiten auf Facebook stattfindet.

Lokalisiertes Social-Marketing

Wenn es um Social Media geht, haben viele Detail-/Einzelhändler und Marken immer noch einen einheitlichen Ansatz. Ein neuer Bericht der Social-Media- und Reputation-Management-Plattform SOCi (Registrierung erforderlich) spricht jedochfür eine zweigleisige Strategie, unterstützt durch "Localized Social Marketing".

Das Unternehmen definiert „Localized Social Marketing" wie folgt: "Marketing-Bemühungen, die sich auf den Aufbau einer lokalen Präsenz für ein Unternehmen konzentrieren und lokal gesteuerte Kommunikationskanäle nutzen, um die jeweiligen lokalen Gemeinschaften zu erreichen, in denen es tätig ist." Zu lokalisiertem Social-Marketing gehören bspw. auch Social-Media-Marketing, Review-Management und Social Advertising.

Fokussieren Sie sich dabei auf Facebook, denn auch der SOCi-Bericht konzentriert sich insbesondere auf die lokalen Seiten der Plattform. Dies liegt zum Teil daran, dass das Netzwerk laut SOCi mehr als das 25-fache der Aktivität und des Engagements anderer Social-Media-Kanäle aufweist. Zudem verfügt Facebook aber auch über die zweitgrösste Anzahl an Bewertungen, allein übertrumpft von Google.

Der Bericht spricht sich für einen dualen Ansatz aus, der sowohl nationale als auch lokale Seiten für Marken mit mehreren Standorten verwendet. Die im SOCi-Report zitierten Facebook-Daten zeigen, dass diese Strategie zunehmend an Bedeutung gewinnt. Denn die Plattform verzeichnete in den letzten sechs Jahren ein Wachstum des Standortgeschäfts von ca. 1.900 Prozent.

Eine der massgeblichsten Erkenntnisse, die auf den internen Kundendaten von SOCi basiert, lautet: „Mehr als 70 Prozent des Marken-Engagements im Social-Bereich finden vor Ort statt." Facebook-Standort-Seiten haben dabei fast das Doppelte der Eindrücke von Brand Pages und ungefähr drei -viertel des Benutzereingriffs.

Zu den Branchen, welche das lokalisierte Social-Marketing am besten abdecken, gehören:

  • Immobilien
  • Agenturen (nicht genauer definiert)
  • Verkauf
  • Essen & Getränke
  • Medizin
  • Gesundheit, Fitness & Körperpflege
  • Gastronomie
  • Konstruktion
  • Geschäftsdienstleistungen
  • Finanzen

Neben den oben genannten Engagement-Kennzahlen existieren darüber hinaus weitere Gründe für Marken, lokale Facebook-Seiten zu erstellen und auszubauen:

  • Wenn sie es nicht tun, werden die Konsumenten es tun.
  • Die meisten Bewertungen finden noch vor Ort statt.
  • Lokale Fragen erfordern lokale Antworten und lokale Manager sind in der Regel am ehesten in der Lage genau diese auch zu beantworten.

Seien Sie mithilfe von lokalisiertem Social-Marketing näher am Kunden

Facebook-Seiten spielen hinsichtlich des Localized Social Marketings eine tragende wie gleichzeitig ergänzende Rolle. Nationale Seiten helfen das Image der Marke aufzubauen oder zu verbreiten und können die Stimme der Marke sowie der Unternehmensbotschaften weitgehend kommunizieren.

Ortsseiten sind für lokale Kunden relevanter und können ein lokales Wissen mit einer „authentischeren Stimme" bieten. Sie können zudem aber auch lokale Werbeaktionen anbieten und auf Fragen bzw. Beschwerden von lokalen Kunden reagieren. Wie bereits erwähnt, sind Standortseiten darüber hinaus besser in der Erfassung von Gesprächen und Bewertungen.